Nützliche Extension für Magento Shop-Betreiber

Magento Grids schnell & einfach erweitern

Passt man Magento an seine individuelle Bedürfnisse an, beispielsweise in dem man weitere Produkt- oder Kundenattribute anlegt, steht man oft vor einer kleinen Herausforderung. Denn auch wenn Sie relativ schnell Attribute anlegen und dadurch individuelle Informationen speichern können, tauchen diese Informationen nicht in den so genannten Grids auf. Bei den Grids handelt es sich in Magento um die Übersichtsseiten, die Ihnen alle Artikel, Kunden, Bestellungen etc. anzeigen. Wenn Sie diese Grids (Tabellen) erweitern möchten, müssen Sie diese in Form eines Moduls erweitern. Das ist für Shop-Betreiber umständlich und der Ruf nach der Magento Agentur wird laut, denn ohne Programmierkenntnisse ist dies schlicht nicht realisierbar.

Umso schöner ist daher die Tatsache, dass es für diesen Einsatzzweck eine wirklich gute und sogar kostenlose Extension namens Enhanced Admin Grids (+ Editor) gibt. Denn diese Magento Extension ermöglicht Ihnen das individuelle Anpassen vieler Grids in Ihrem Online-Shop! Sobald Sie die Extension installiert haben werden Sie, bleiben wir einmal beim Produkt-Grid, einen weiteren Button namens “Grid Anpassung” vorfinden. Durch Klick auf den Button erscheint ein erweitertes Konfigurationsmenü wie Sie in der folgenden Abbildung erkennen können.

Bildschirmfoto 2014-06-20 um 07.56.07

Innerhalb dieser Konfiguration können Sie definieren, welche Attribute (Spalten) sichtbar dargestellt werden sollen, welche Überschriften die Spalten erhalten und ob Sie eine Änderung der Informationen innerhalb des Grids zulassen möchten. D.h. als Shop-Betreiber können Sie direkt innerhalb des Grids Produktinformationen abändern.

Bildschirmfoto 2014-06-20 um 07.57.52

Auch haben Sie die Möglichkeit individuelle Attribute als Spalte hinzuzufügen und dadurch das Filtern und Suchen nach Ihren individuellen Produktinformationen zu ermöglichen.

Neben Anpassungen der dargestellten Informationen können Sie ebenso die Eigenschaften, beispielsweise die Standard-Sortierreihenfolge, je Grid abändern und speichern.

Bildschirmfoto 2014-06-20 um 07.59.39Alles in allem handelt es sich daher um eine wirklich äußerst interessante und hilfreiche Magento Extension, die im E-Commerce Alltag für Erleichterungen und ein effizienteres Arbeiten sorgen kann.

Link zur Extension: http://www.magentocommerce.com/magento-connect/enhanced-admin-grids-editor.html

 

Verwaltung von Texte auf Basis von Microsoft Excel

Magento Extension: ITABS Translation – Microsoft Excel Adapter für Magento

Wenn Sie Ihren Magento-Shop in unterschiedlichen Sprachversionen anbieten möchten, werden Sie früher oder später eine Feststellung machen: Es ist mit verdammt viel Arbeit verbunden! Und damit ist nicht die eigentliche Übersetzung von Wörtern und Texten gemeint, die übrigens immer wesentlich mehr Zeit kostet als man anfangs denkt.

Auch die Implementierung der Texte und übersetzten Wörter ist mit viel Aufwand verbunden. Denn Magento speichert zwar Übersetzungen für Templates bzw. Module in Form von CSV Dateien zentral ab, jedoch gibt es zusätzliche “Bausteine” wie Transaktions E-Mails, statische Blöcke und CMS Seiten.

Wir haben in internationalen E-Commerce Projekten festgestellt, dass man für die Implementierung einer weiteren Sprachversion des Shops im Idealfall einige Tage benötigt. Anschließend müssen nochmals alle Texte im Shop auf Richtigkeit kontrolliert und gegebenenfalls eine Korrekturschleife eingelegt werden. Übersetzungsbüros haben dabei oftmals Probleme damit, Texte direkt in Magento zu integrieren, speziell wenn es um komplexe CMS Seiten und statische Blöcke geht.

Aufgrund dieser Tatsachen haben wir ITABS Translation entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Magento Extension, die ein Identifier-Value-System für Wörter bzw. ganze Texte zur Verfügung stellt. Jedes Wort bzw. Text bekommt dabei initial einen eindeutigen Identifier. Wenn Sie nun Wörter oder die Texte übersetzen möchten reicht eine einfache Excel-Liste die aus zwei Spalten mit dem Identifier bzw. dem Wert besteht. Der große Vorteil liegt darin, dass Sie eine solche Excel-Liste einfach einem Übersetzungsbüro bzw. einem Mitarbeiter zur Verfügung stellen können. Wurde die Übersetzung in der Excel-Liste eingetragen kann die Datei einfach über das Magento Backend importiert und die Übersetzungen einer Sprache hinzugefügt werden.

Die Übersetzungen (Identifier) können in Extensions, E-Mails, CMS Seiten bzw. statischen Blöcken angesprochen werden:

Templates: <?php echo Mage::helper(‘itabs_translation’)->get(‘identifier_xyz’); ?>
Statische Blöcke / CMS Seiten: {{block type=”itabs_translation/translation” identifier=”identifier_xyz”}}

Wenn für den Identifier identifier_xyz nun Übersetzungen vorliegen, werden diese automatisch beim erstmaligen Aufruf der Seite geladen und dargestellt. ITABS Translation prüft dabei auf welcher Sprachvariante (StoreView) Sie sich befinden und ruft die entsprechende Übersetzung ab.

Dank dieser Vorgehensweise haben wir es in unseren internationalen Projekten geschafft, die Kosten pro Sprachversion des Shops enorm zu reduzieren. Ab heute ist ITABS Translation in unserem Extension Store verfügbar: http://www.itabs.de/store/itabs-translation-microsoft-excel-adapter-fuer-magento

Usability verbessern & Conversions steigern

Kenne deine Kunden! Mit Mouse Tracking den eigenen Online-Shop optimieren

Bereits in einem vorherigen Beitrag habe ich mich dem Thema der Web-Analyse im E-Commerce angenommen, da meiner Meinung nach Shop-Betreiber in der heutigen Zeit weitaus mehr leisten müssen um erfolgreich zu sein. Aufgrund der immer höheren Konkurrenzdichte und Professionalität müssen Sie “mehr” aus Ihrem Online-Shop herausholen. Das können Sie aber nur wenn Sie über umfangreiche Daten hinsichtlich des Nutzerverhaltens verfügen, ansonsten optimieren Sie im Dunkeln.

Beliebte Hilfsmittel für die Erfassung von Daten sind Google Analytics oder der econda Shop-Monitor. Der Vorteil dieser beiden Lösungen liegt darin, dass Sie auf Basis der in diesen Web-Analyse Tools gesammelten Daten relativ schnell Probleme bzw. Stolpersteine identifizieren können. Beispielsweise wenn die Bounce-Quote enorm steigt, die Conversion-Rate sehr gering ist oder der durchschnittliche Bestellumsatz absackt.

Google Analytics bzw. der econda Shop-Monitor helfen Ihnen daher die Probleme zu identifizieren, aber wie sieht es mit den Gründen aus? Denn eine hohe Bounce-Quote oder eine geringe Conversion-Rate müssen einen oder mehrere Gründe haben. In Ihrem Online-Shop passiert nämlich nichts ohne Grund! Und hier entstehen oft Probleme. Denn wenn Sie es mit komplexen Problemen oder Fragestellungen zu tun haben, dann müssen Sie oftmals spekulieren warum denn genau diese Kennzahl nicht sehr gut ist. In vielen Fällen kommen Sie mit der Spekulation und der Analyse von Kennzahlen sehr weit, aber in bestimmten Fällen hilft ein Blick über die Schulter des jeweiligen Nutzers um zu verstehen was genau bei der Nutzung Ihres Online-Shops passiert.

Genau an diesem Punkt setzen Mouse Tracking Tools an. Hierfür gibt es einige gute Anbieter am Markt, die jeweils über Vor- bzw. Nachteile verfügen, aber lassen Sie uns ganz konkret einen Blick auf das Tool mouseflow werfen, welches ich selbst bei einigen Projekten nutze.

Das Tool mouseflow erlaubt Ihnen die Aufzeichnung von User-Sessions und deren Analyse. Analysiert wird dabei unter anderem die Mausbewegungen des jeweiligen Besuchers. Dadurch haben Sie als Shop-Betreiber die Möglichkeit tatsächlich einen Blick “über die Schulter” Ihrer Besucher zu werfen und können gegebenenfalls nachvollziehen mit welchen Bereichen Ihre Besucher Schwierigkeiten haben.

Registrierung & Account Setup
Die Registrierung sowie Einrichtung des Accounts ist mit wenigen Klicks erledigt. Rufen Sie hierfür die Seite http://mouseflow.de/preise/ auf und entscheiden Sie sich für eine der verfügbaren Pakete. Wichtig: Wenn Sie den Service kostenlos testen möchten haben Sie die Möglichkeit 100 Sessions vollkommen gratis zu beziehen. Der Link ist etwas versteckt, befindet sich aber auch auf der Übersichtsseite der jeweiligen Pakete: https://mouseflow.de/sign-up/?program=1

Nachdem Sie Ihre Daten im Registrierungsprozess angegeben haben müssen Sie im Anschluss noch per E-Mail Ihre Registrierung bestätigen, danach steht Ihnen der Dienst zur Nutzung bereit.

Integration
Damit Ihre Website bzw. Ihr Online-Shop Daten senden kann muss ein JavaScript Code integriert werden. Der Code ist relativ simpel gehalten und Sie müssen Ihn vor dem schließenden Body-Tag einbinden. Der Code sieht dabei wie folgt aus (Siehe haben natürlich eine andere Project ID wie ich):

<script type=”text/javascript”>
var _mfq = _mfq || [];
(function() {
var mf = document.createElement(“script”); mf.type = “text/javascript”; mf.async = true;
mf.src = “//cdn.mouseflow.com/projects/XYZ.js”;
document.getElementsByTagName(“head”)[0].appendChild(mf);
})();
</script>

Sobald Sie den Code integriert haben sendet das Tool die notwendigen Daten und Sie können mit der Analyse loslegen.

Analyse der User Sessions
So einfach wie die Integration ist im nächsten Schritt auch die Nutzung von mouseflow. Im Reiter Aufzeichnungen sehen Sie alle aufgenommenen Sessions. Wichtig sind hierbei vor allem Informationen zum Browser, der Herkunft, und der Dauer der Session. Diese Informationen können Sie ebenfalls gezielt filtern und so beispielsweise nur Kunden mit dem Betriebssystem Mac OS und einer Sessionlänge von 3-4 Minuten auswerten.

Durch den Klick auf eine Session wird diese wiedergegeben, wie Sie auch in der folgenden Abbildung erkennen können.

Bildschirmfoto 2014-06-09 um 08.27.15

Durch das Abspielen der Session wird die Wiedergabe der Mausbewegungen gestartet, die Maus erkennen Sie im Bild durch die gelbe Einfärbung. So können Sie genau sehen wo der Besucher geklickt und welche Seiten er sich angesehen hat. Durch die Mausbewegung können Sie darüber Hinaus Rückschlüsse ziehen welche Texte sich der Besucher durchgelesen hat und wo mit großer Wahrscheinlichkeit sein Blick war, denn Scrollbewegungen werden ebenfalls aufgezeichnet.

Sie können bei mouseflow übrigens nicht nur alte Sessions analysieren, sondern direkt einen User live verfolgen. Wenn Sie in der Übersichtsseite der Sessions auf Live-Stream klicken sehen Sie die Interaktionen des nächsten Users, der Ihre Seite betritt.

Weitere Funktionen
Neben der Auswertung der Mausbewegungen verfügt Mouseflow über weitere Analysemöglichkeiten die Ihnen bei der Optimierung Ihres Online-Shops bzw. Website weiterhelfen dürften. Die zusätzlichen Features finden Sie dabei im Punkt Seitenanalysen. Hier sehen Sie eine Auflistung aller in Ihrem System vorhanden Seiten.

Bildschirmfoto 2014-06-09 um 08.32.58

Pro Seite können Sie eine Seitenanalyse, Click Heatmap, Movement Heatmap und Viewport Maß abrufen. Dabei handelt es sich um weitere “Informationsquellen” die Ihnen bei der Optimierung Ihres Online-Shops weiterhelfen. Speziell die Klick Heatmap, die jedoch auch in Google Analytics vorhanden ist, verrät doch einiges über Ihre Navigationsmöglichkeiten und die damit verbundene Usability.

Die “richtige” Nutzung
Normalerweise wird bei der Web-Analyse nicht ein einzelner Nutzer betrachtet. Denn aufgrund der Anzahl der Sessions würde Ihnen als Shop-Betreiber schlicht die Zeit hierfür fehlen. Tools wie Google Analytics oder der econda Shop-Monitor konzentrieren sich daher auf Auswertungen bestimmter Nutzersegmente oder betrachten das große Ganze. Und das ist auch gut so, denn Kennzahlen wie Conversion-Rate und Bestellumsatz sollten sich auf alle Nutzer Ihres Shops beziehen.

Mit mouseflow haben Sie hingegen ein Tool, welches Ihnen nicht in Form einer Zahl sagt ob etwas gut oder schlecht ist, sondern zeigt was Ihre Nutzer tatsächlich machen. Nutzen Sie daher im ersten Schritt Tools wie Google Analytics oder den econda Shop-Monitor um Probleme in Ihrem Online-Shop zu identifizieren, beispielsweise die Bounce-Rate und schauen Sie nicht einfach aus “Interesse” alle User-Sessions in mouseflow an.

Wenn Sie anschließend bestimmte Probleme erkannt haben geht es darum die Ursachen zu erforschen und erst an diesem Punkt setzt mouseflow an. Gehen wir davon aus, dass Sie  auf der Startseite eine Bounce-Quote von 70-80% haben, ein äußerst schlechter Wert. Diese Information müssen Sie über Google bzw. econda gewinnen, denn sie bezieht sich auf das Nutzerverhalten aller Ihrer Besucher. Sie Fragen sich im nächsten Schritt warum die Bounce-Quote so ungewöhnlich hoch ist. Mit mouseflow können Sie nun gezielt Sessions von Nutzern ansehen die auf Ihre Startseite gekommen und anschließend gebounced sind. Wahrscheinlich verrät Ihnen die eine oder andere User-Session warum Ihre Besucher nicht weiter klicken. Lesen die Besucher die Texte? Scrollen die Besucher zu den relevanten Informationen oder erfassen sie gar nicht die Informationen, die nicht in ihrem Blickbereich vorhanden sind? Brechen die Besucher sofort ab ohne eine weitere Interaktion mit der Maus oder wird eventuell auf Flächen geklickt die gar nicht verlinkt sind? All diese Informationen können Sie auf Basis von mouseflow ermitteln und in die daraus resultierende Optimierung einfließen lassen. Sie haben daher ein Tool das Ihnen etwas über die Gründe von “schlechten” Kennzahlen verrät, diese  aber selbst nicht ermittelt.

Fazit
Für Sie als Shop-Betreiber ist mouseflow sicherlich eine charmante Lösung um zu verstehen, was Ihre Kunden denn tatsächlich so treiben. Die Kosten halten sich in Grenzen, die Implementierung ist kein Hexenwerk. Der meiner Meinung nach einzige Nachteil teilt sich mouseflow mit seinen Konkurrenten: Sobald ein Online-Shop sehr stark auf JavaScript setzt, können diese Tools die Sessions nicht korrekt abspielen. Wenn Sie daher über komplexe Konfiguratoren verfügen, wird das Tool wohl an seine Grenzen stoßen. Das ist aber kein Problem von mouseflow sondern eines der dahinter liegenden Technologie die meines Wissens nach auch von den Konkurrenten noch nicht soweit weiterentwickelt wurde, dass tatsächlich auch komplexe Shops analysiert werden können.

Trotzdem: Mouseflow ist ein Tool welches Sie als Shop-Betreiber definitiv testen sollten, denn es verrät Ihnen bestimmt die eine oder andere Information die Sie bislang noch nicht kannten und Ihnen bei der Weiterentwicklung Ihres Online-Shops helfen dürfte. Denn mouseflow hilft Ihnen dabei Ihre Besucher besser zu verstehen und somit Probleme einfacher zu erfassen.

MagentoVM Version 2.6 veröffentlicht (Magento 1.9.x)

Die von uns entwickelte virtuelle Maschine MagentoVM steht ab sofort in der Version 2.6 zum Download bereit. Neben einer Aktualisierung des Betriebssystems auf Ubuntu 14.04 wird die MagentoVM mit der derzeit aktuellsten Version von Magento ausgeliefert. Darüber hinaus stehen weitere Magento Versionen bis einschließlich 1.5.x bereits installiert zur Nutzung auf der VM bereit. Zusätzlich können ältere Versionen, die ebenfalls auf der VM vorhanden sind, problemlos nachinstalliert werden.

Die neue Version der MagentoVM kann wie gewohnt kostenfrei unter http://www.itabs.de/store/magento-vm-virtuelle-maschine heruntergeladen werden.

Kurz notiert: Magento 1.9.0.0 veröffentlicht

Anlässlich der Magento Image Conference bzw. Meet Magento wurde Magento in der Version 1.9.0.0. veröffentlicht. Als großes Highlight kommt die neue Version mit einem Responsive Design und enthält zusätzlich viele kleinere Optimierungen und Korrekturen.

Einen vollständigen Überblick über die neuen Highlights, Bugfixes und Anpassungen erhält man in den Release Notes http://www.magentocommerce.com/knowledge-base/entry/ce19-later-release-notes

Google Tag Manager W3C-konform integrieren

Wenn man in seinem Online-Shop Google Analytics, AdWords Conversion-Tracking oder AdWords Remarketing nutzt stellt man relativ schnell fest, dass man eine Vielzahl an Tracking-Codes und Snippets an den unterschiedlichsten Stellen integrieren muss.

Da hierfür immer Anpassungen an der Online-Shop Software (Template / Logik) notwendig sind und man diese möglichst vermeiden möchte, stellt Google mit dem Tag Manager ein interessantes Tool zur Verfügung. Denn bei der Nutzung des Google Tag Manager wird letztendlich nur ein Code auf allen Seiten integriert, die eigentliche Integration der Dienste wie Analytics und AdWords erfolgt anschließend über die Oberfläche des Tag Managers und erfordert keinen weiteren technischen Eingriff.

Leider ist der zu integrierende Code aber nicht W3C-konform wie im folgenden Code-Beispiel zu sehen ist:

<!– Google Tag Manager –>
<noscript><iframe src=”//www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-XYZ”
height=”0″ width=”0″ style=”display:none;visibility:hidden”></iframe></noscript>
<script>(function(w,d,s,l,i){w[l]=w[l]||[];w[l].push({‘gtm.start’:
new Date().getTime(),event:’gtm.js’});var f=d.getElementsByTagName(s)[0],
j=d.createElement(s),dl=l!=’dataLayer’?’&l=’+l:”;j.async=true;j.src=
‘//www.googletagmanager.com/gtm.js?id=’+i+dl;f.parentNode.insertBefore(j,f);
})(window,document,’script’,’dataLayer’,’GTM-XYZ’);</script>
<!– End Google Tag Manager –>

Wer also seine Seite bzw. Online-Shop regelmäßig durch den W3C Validator schickt, wird nach der Integration enttäuscht werden, da eine Vielzahl an Fehlern gemeldet werden. Eine W3C-konforme Integration ist aber kein Problem, letztendlich muss man nur anstelle des oben aufgeführten Code folgenden Integrationscode in den Online-Shop einfügen.

<!– Google Tag Manager –>
<noscript>
<div>
<object data=”//www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-XYZ” height=”0″ width=”0″ style=”height:0;width:0;display:none;visibility:hidden”></object>
</div>
</noscript>

<script type=”text/javascript”>
/* <![CDATA[ */
(function(w,d,s,l,i){w[l]=w[l]||[];w[l].push({‘gtm.start’:
new Date().getTime(),event:’gtm.js’});var f=d.getElementsByTagName(s)[0],
j=d.createElement(s),dl=l!=’dataLayer’?’&l=’+l:”;j.async=true;j.src=
‘//www.googletagmanager.com/gtm.js?id=’+i+dl;f.parentNode.insertBefore(j,f);
})(window,document,’script’,’dataLayer’,’GTM-XYZ’);
/* ]]> */
</script>
<!– End Google Tag Manager –>

Anschließend klappt es dann auch mit dem W3C-Validator :-)!

Magento Deal der Woche – Magento Weekdeal Extension

Shop-Betreiber müssen ihren Besucher bzw. Kunden Abwechslung bieten und auch durch die eine oder andere gekonnte Rabattaktion auffallen. Auch wenn Magento von Haus aus mit den Warenkorb- sowie Katalogpreisregeln Webshop-Betreiber nützliche Möglichkeiten bietet, so sind diese sicherlich ausbaufähig.

Aus diesem Grund haben wir die Magento Extension “Deal der Woche” entwickelt. Mit Hilfe dieser Erweiterung ist es Ihnen als Shop-Betreiber möglich, einen speziellen Wochendeal zu definieren und diesen prominent auf der Startseite, Kategorieansicht sowie Produktdetailansicht darzustellen.

magento-weekdeal-deal-der-woche-1

Durch die zeitlich gesteuerte Dealreihenfolge können Sie außerdem stets für Abwechslung in Ihrem Online-Shop sorgen, Abverkäufe organisieren oder gar neue Produkte mit einem gewissen Preisnachlass platzieren.

Weitere Informationen zur Magento Extension finden Sie unter http://www.itabs.de/store/deal-der-woche-magento-weekdeal

 

Erfolgreiche Online-Shops müssen Ihre Kunden verstehen

Weshalb sich Investitionen in das E-Commerce Controlling immer lohnen

Wenn Sie einen Online-Shop betreiben oder gar zukünftig einen eigenen Online-Shop aufbauen möchten, muss Ihnen im Voraus eine Sache klar sein:
Die eigentliche Arbeit beginnt erst dann, wenn Ihr Online-Shop Projekt “abgeschlossen” und der Webshop live ist.
Denn auch wenn Sie sich zusammen mit Ihrer Agentur bei der Konzeption Ihres Webshops viele Gedanken gemacht sowie Konkurrenz- und Markt-Analyse erstellt haben: In der Praxis, d.h. im Live-Betrieb, kommt es nach dem Going-Live erfahrungsgemäß doch immer ein wenig anders als geplant. Und das ist auch gar nicht verwerflich, denn das E-Commerce ist ein so schnelllebiges und komplexes Geschäft, dass Sie gar nicht die Möglichkeit haben den “perfekten” Webshop zu planen und zu realisieren.

Mit diesem Anspruch sollten Sie auch nie ein Projekt beginnen, wenn auch das im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass Sie sich gar keine Gedanken machen müssen. Viel mehr müssen Sie das Verständnis dafür haben schnell und flexibel zu reagieren und auf Anpassungen der Anforderungen gewappnet zu sein.

Nicht Ihre Meinung zählt, sondern die Ihrer Besucher und Kunden
Doch wie können Sie die “richtigen” Veränderungen und Anpassungen überhaupt vornehmen? Woher nehmen Sie die Informationen was “schlecht” und was “gut” ist? Sie benötigen diese Informationen, um Ihren Online-Shop zu verbessern und das Einkaufserlebnis Ihrer Besucher zu steigern! Oftmals geht man Verbesserungen aufgrund des persönlichen “Bauchgefühls” an, was auch in einzelnen seltenen Fällen richtig sein kann. Aber in der Praxis ist es natürlich nicht relevant, was Sie von Ihrem Online-Shop halten, sondern was Ihre Besucher und Kunden über Ihren Webshop denken. Es sind nämlich Ihre Besucher, die eine Kaufentscheidung treffen müssen und nicht Sie. Wie bekommen Sie also die Informationen von Ihren Besuchern, die Sie für Optimierungen zwingend benötigen?

Lieber Kunde sag mir doch was du denkst!
Der Idealfall ist sicherlich, wenn Ihnen Ihre Kunden direkt am Telefon oder per E-Mail sagen, was sie an Ihrem Online-Shop gut oder schlecht finden. Denn in diesem Fall könnten Sie direkt nachhaken, herausfinden an welchen Stellen gegebenenfalls die Usability optimierungsbedürftig ist, ob Ihr Kunden Ihre Preise zu hoch oder zu günstig findet, kurzum gesagt was die Gedanken Ihres Kunden sind.

Leider muss ich Sie an dieser Stelle enttäuschen, denn der oben beschriebenen Fall wird nur in den seltensten Fällen eintreten. Von den vielen Personen die sich in Ihrem Online-Shop aufhalten sind nur ein Bruchteil tatsächlich Kunden, eine überwiegende Anzahl wird schlichtweg Besucher sein d.h. Personen die keinen direkten Draht zu Ihnen haben, in keiner Geschäftsbeziehung mit Ihnen stehen und Sie in Form Ihres Online-Shops eventuell erst seit ein paar Minuten kennen. Diese Besucher, sollte es zu Problemen kommen, haben in 80-90% der Fälle gar keine Lust mit Ihnen zu diskutieren, was Sie ändern müssen. Im Regelfall werden Besucher Ihnen auch keine E-Mails schreiben. Wenn im E-Commerce einen Kunden etwas stört, dann wechselt er schlichtweg den Shop und schaut, ob die Konkurrenz ihre Hausaufgaben besser erledigt hat und kauft dort.

Überspitzt formuliert bedeutet das: Der klassische E-Commerce Kunde ist ungeduldig, anspruchsvoll und wenig hilfsbereit!

Doch Sie benötigen ja genau von diesen Kunden Informationen darüber, warum sie nicht einkaufen, weshalb sie zur Konkurrenz gehen und was sie eigentlich auf Ihrem Online-Shop getan haben.

Besucher hinterlassen unbewusst wichtige Daten
Das E-Commerce Controlling versucht nun exakt dieses Problem zu lösen. Denn auch wenn Besucher bzw. Kunden nicht direkt mit Ihnen sprechen, so hinterlassen sie beim Besuch Ihres Online-Shops doch eine Menge an Informationen. Dazu zählt beispielsweise die Herkunft, d.h. über welchen Marketing-Kanal der Besucher auf Ihren Shop gekommen ist. Aber auch umfangreiche Bewegungsprofile innerhalb des Shops, Informationen darüber welche Produkte angesehen und gegebenenfalls in den Warenkorb geklickt wurden können bis ins kleinste Detail erfasst werden. Auf Basis dieser Daten sind Sie als Webshop-Betreiber anschließend in der Lage Rückschlüsse darauf zu ziehen, was genau Ihre Besucher vom Einkaufen abhält. Das ist schlussendlich genau die Frage, welche das E-Commerce Controlling beantworten möchte: Was hält meinen Besucher davon ab, in meinem Online-Shop einzukaufen.

Um diese zentrale Frage zu beantworten, müssen Sie passende Antworten auf speziell folgende 10 Fragestellungen finden:

  • Welche Produkte werden von meinen Besuchern betrachtet?
  • Welche Produkte werden betrachtet und auch in den Warenkorb gelegt?
  • Welche Produkte, die in den Warenkorb gelegt wurden, wurden anschließend tatsächlich gekauft und welche nicht?
  • Welche Bestellsummen werden im Warenkorb stehen gelassen?
  • Welche Artikel werden weder angesehen noch gekauft noch gesucht?
  • Aus welchen Quellen stammen meine Besucher, d.h. welche Marketingkanäle sind für den Traffic verantwortlich?
  • Welche Traffic-Quelle trägt mit welcher Gewichtung zum Umsatz bei und mit welchem Budget ist der jeweilige Marketingkanal ausgestattet?
  • Mit Hilfe welcher Geräte greifen Ihre Besucher auf den Shop zu (Desktop, Tablet, Smartphone) und wie sind die technischen Rahmenbedingungen?
  • Wie hoch ist die Bounce-Quote (Direkter Absprung) bezogen auf die Startseite, Kategorieseite bzw. Produktdetailansicht?
  • Was sind die Einstiegs- bzw. Ausstiegsseiten Ihres Webshops?

Und wie helfen Ihnen diese Fragen nun für die Optimierung Ihres Online-Shops weiter? Da viele Faktoren für die Kaufentscheidung relevant sind, können Sie auf Basis der gesammelten Daten Rückschlüsse ziehen, mit welchen Problemen Ihre Besucher tatsächlich kämpfen.
Haben Sie beispielsweise den Effekt, dass Ihre Produkte sehr häufig angesehen aber nie gekauft werden, dann haben Ihre Besucher wahrscheinlich keine Probleme damit Ihre Artikel zu finden bzw. im Shop zu navigieren.
Außerdem haben Ihre Kunden die erste Hürde bereits genommen und sind erfolgreich beim Artikel angelegt. Aber aus irgendeinem Grund legen Ihre Besucher die Artikel nicht in den Warenkorb. Mögliche Ansatzpunkte sind in diesem Fall die Analyse der Produktbilder und Beschreibungen. Vielleicht stehen gar nicht alle relevanten Informationen zur Verfügung um eine Kaufentscheidung treffen zu können?

Auch kann es bei hochpreisigen Artikel vorkommen, dass Sie speziell auf der Produktdetailseite nicht genug Vertrauen vermitteln und der Kunde nicht bereit ist diesen Artikel bei Ihnen zu kaufen. Wissen Sie hingegen, dass der Artikel häufig angesehen und häufig in den Warenkorb gelegt, aber nicht gekauft wird, so kann es Probleme und Fehler im Checkout-Prozess geben.

Vielleicht stellen Sie aber auch hohe Bounce-Quoten fest, speziell auf der Startseite und Produktdetailseiten die als Landingpage für Kampagnen dienen? Lassen sich diese schlechten Werte auf 1-2 Marketing-Kanäle isolieren haben Sie schlichtweg den “falschen” Traffic. Die Besucher haben schon von Anfang an kein Interesse an Ihren Produkte und verlassen recht schnell Ihren Shop. Dies ist oft bei technischen und erklärungsbedürfiten Produkten der Fall, bei dem Sie im Voraus nicht einschätzen können ob sich der Besucher nur informieren, oder tatsächlich kaufen möchten. Ärgerlich ist dieses Verhalten vor allem weil Sie für diesen “falschen” Traffic bezahlen!

Ihr großes Glück als Shop-Betreiber: In der heutigen Zeit sind Web-Analyse Werkzeuge wie Google Analytics oder der econda Shop-Monitor in der Lage, in einem Online-Shop so viele Daten zu erfassen, dass Sie als Shop-Betreiber die Möglichkeit haben, ohne direkt mit Ihren Kunden in einen Dialog treten zu müssen, Ihren Online-Shop konstant zu optimieren und weiterzuentwickeln. Sie selbst müssen nur dafür sorgen diese Daten zu ermitteln und auszuwerten.

Web-Analyse kostet doch nur Geld!
Ist die effiziente und zielführende Optimierung eines Online-Shops ohne E-Commerce Controlling Tools überhaupt noch möglich? Viele Webshop-Verantwortliche bzw. Betreiber verzichten auf die Möglichkeiten, die ein econda Shop-Monitor oder Google Analytics bietet, meist mit der Begründung, dass dies doch nur Geld kostet. Diese Argument kommt dabei besonders häufig bei kommerziellen Werkzeugen wie dem eonda Shop-Monitor vor. Denn im Gegensatz zu Google Analytics müssen Sie bei dieser Lösung mit monatlichen Kosten von ca. 50€ bis 300€, je nach Anzahl der Besucher in Ihrem Webshop, rechnen.

Aber gerade die Kosten für die Software sollten in der Evaluierung des richtigen Web-Controlling Werkzeugs keine all zu große Rolle spielen. Denn Sie müssen sich darauf einlassen, dass das E-Commerce Controlling ein konstanter Prozess ist, d.h. eine Tätigkeit die Sie wöchentlich ausüben müssen. Sprich Sie bzw. Ihre Agentur müssen “viel” Arbeitszeit investieren: Im ersten Schritt für die Definition und Ausarbeitung relevanter Key-Performance-Indicators (KPI), aber natürlich auch für das Monitoring und die Erarbeitung von Optimierungs-Strategien und Lösungen.

Haben Sie aber diese Rückschlüsse und genügend Informationen über Ihren Online-Shop, können Sie effizient die Punkte angehen, die wirklich für den Erfolg Ihres Online-Shops beitragen.

Weshalb E-Commerce Controlling keine Kosten verursacht, sondern diese senkt
Auch wenn sowohl Arbeitszeit wie auch Lizenzkosten anfallen: Am Ende vom Tag und nur dann wird abgerechnet, hilft Ihnen das E-Commerce Controlling schlussendlich dabei Kosten zu senken und Umsätze zu steigern. Gerade wenn es im eigenen Online-Shop “nicht so richtig” läuft neigen viele Shop-Betreiber zum puren Aktionismus, lassen verschiedenste Ansichten und Funktionen anpassen oder greifen gar zum kompletten Relaunch bzw. Redesign des eigenen Online-Shops.

Aber sind das tatsächlich Änderungen die Ihre Umsätze steigern, mehr Besucher anlocken und den Erfolg Ihres Online-Shops steigern?

Umsatz- bzw. erfolgssteigernde Maßnahmen können Sie nur dann durchführen, wenn Sie gemessen und analysiert haben, worin Ihre aktuellen Probleme liegen! Wenn Sie sich nun als Shop-Betreiber die Frage stellen, welche Änderungen und Entwicklungen Sie gegebenenfalls schon beauftragt haben, die letztendlich nichts zum Erfolg Ihres Online-Shops beigetragen haben, dann werden Sie relativ schnell feststellen, dass das E-Commerce Controlling vor allem dabei hilft Kosten zu senken, in dem Sie Investitionen in Anpassungen und Erweiterungen nur dort tätigen, wo diese wirklichen Einfluss auf den Erfolg Ihres Online-Shops haben! Auch können Sie mit Hilfe des E-Commerce Controllings Marketingkanäle, die eigentlich gar keine Kunden generieren und nur Kosten verursachen, ersetzen und dadurch Marketingbudget sinnvoller nutzen. Und zum guten Schluss, das sollten Sie nie vergessen, können Sie Ihren Besuchern durch einen optimierten Online-Shop mit guter Usability und ein erstklassiges Einkaufserlebnis ermöglichen und die Kundenzufriedenheit stark steigern!

Betrachten Sie diese Möglichkeiten und bedenken die Relevanz des E-Commerce Controllings bezogen auf den Erfolg Ihres Online-Shops, sollten Sie sich nicht die Frage nach den Kosten stellen. Denn das E-Commerce Controlling ist eine Notwendigkeit, um in der heutigen Zeit erfolgreich im E-Commerce agieren und bestehen zu können.

E-Commerce Projekte professionell realisieren

Was kostet eigentlich ein Magento-Shop?

Es ist ein seit langer Zeit viel diskutiertes, aber weiterhin brandaktuelles Thema: Die Kosten für einen Online-Shop.

Wir als Magento- und Shopware-Agentur bekommen wöchentlich Anfragen im Stile von „Ich möchte mich selbständig machen und benötige einen Online-Shop, machen Sie mir bitte ein Angebot mit detaillierten Kostenschätzung“.

Agenturen und Kunden sprechen oftmals nicht die selbe Sprache, haben aber immer das selbe Ziel. Nämlich die Entwicklung eines Webshops, welcher für Sie als Kunden Erfolg und Mehrwert generiert. Doch speziell Anfragen wie oben aufgeführt verdeutlichen uns immer öfters, dass wir nochmals speziell im Detail über das Thema Online-Shop und Kosten aufklären müssen.

Ein Online-Shop erfordert Investitionen und verursacht keine Kosten
Der Online-Shop ist dafür zuständig, wie beispielsweise ein Ladengeschäft, Umsätze zu erzielen und Gewinne abzuwerfen. Aus diesem Grund müssen Sie sich von dem Gedanken lösen, dass ein Online-Shop Kosten verursacht. Kosten verursachen ausschließlich schlecht realisierte und konzeptlose Webshops. Gute Online-Shops erfordern hingegen Investitionen, denn der generierte Gewinn muss schlussendlich immer größer als die Investitionen sein.

Dienstleistungen sind keine Produkte
Im Gegensatz zu Produkten wie beispielsweise einem Computer oder einer Flasche Mineralwasser sind die Investitionen für erbrachte Dienstleistungen niemals fix oder gar über Projekte hinweg identisch. Denn eine Dienstleistung zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass das Endergebnis nicht für jeden Kunden exakt identisch ist, einen unterschiedlichen Umfang aufweisen kann und somit auch unterschiedlich hohe Investitionen erfordert. Für eine seriöse Kalkulation muss daher eine Grundvoraussetzung erfüllt werden: Das Ergebnis muss bis ins kleinste Detail spezifiziert sein, denn nur wenn definiert ist wie das Ergebnis aussehen soll, kann der Aufwand kalkuliert werden.

Aus diesem Grund lassen sich im übrigen auch „auf die schnelle“ keine Kalkulationen auf Anfragen erstellen, denn oftmals ist überhaupt nicht definiert wie das gesamte Ergebnis auszusehen hat.

Kosten entstehen nicht durch die Software
Magento und Shopware haben einen sehr großen Vorteil gegenüber anderen Lösungen wie beispielsweise Hybris oder Intershop: Es gibt kostenfreie Basisversionen, weshalb keine Lizenzkosten anfallen. Auch wenn, speziell bei Magento, eine kommerzielle Version, die Magento Enterprise Edition, vorhanden ist, so kann in vielen Projekten auf diese verzichtet werden. Die Magento Community Edition, die auch die Basis der Magento Enterprise Edition darstellt, verfügt über einen enormen Leistungsumfang, ähnlich verhält sich Shopware. Das bedeutet wiederum, dass Sie in vielen Projekten als Kunde von Lizenzkosten verschont bleiben.

Aber Vorsicht: Selbst wenn auf kommerzielle Editionen gesetzt werden muss, so machen die Lizenzkosten im Vergleich zum gesamten Projektvolumen nur einen Bruchteil aus. Software erzeugt keine Investitionen, sondern das Customizing, d.h. die individuelle Anpassung an Ihre Bedürfnisse und Vorstellungen.

Ob klein oder groß: Der Grundaufwand ist ähnlich
Auch hören wir als Agentur öfters in Gesprächen mit unseren Kunden Aussagen wie „ich verkaufe doch nur 20 Produkte, warum entsteht dieser Aufwand“. Für das Verständnis ist es daher wichtig, dass es viele Stellschrauben innerhalb eines Projektes gibt an denen man drehen kann um den Aufwand zu senken oder zu erhöhen. Die Anzahl der Produkte spielt hierbei aber nur eine sehr untergeordnete Rolle. Denn ob Sie 20 oder 2000 Artikel verkaufen: Sie müssen innerhalb des Projekts exakt die selben Prozesse wie Workshops, Designentwicklung, Anbindung an ERP- oder CRM-Systeme durchlaufen.

Aus welchen Tätigkeiten besteht eigentlich ein E-Commerce Projekt?
Kommen wir nun zum eigentlichen Knackpunkt. Der E-Commerce hat trotz der vergleichsweisen jungen Historie schon sehr viele Phasen durchlebt. Konnte man, überspitzt formuliert, vor einigen Jahren noch mit semi-professionellen technischen Lösungen, nicht existenten Marketing-Konzepten und einem frühen Markteintritt sehr erfolgreich im E-Commerce agieren, ist dies heutzutage nicht mehr möglich. Denn die gesamte Branche durchlebt seit einiger Zeit eine „Professionalisierungsphase“ was nichts anderes bedeutet als dass immer mehr, zum Teil sehr große Unternehmen, mit hohen finanziellen Mitteln alle möglichen Branchen besetzen.

Dies bedeutet wiederum für Sie als Kunde, dass Sie ebenfalls sehr professionell agieren müssen, um erfolgreich zu sein. Die Variante „ich installiere an einem Tag einen Online-Shop, die Kunden kommen von selbst“ ist heute leider keine Option mehr.

Um erfolgreich am Markt agieren zu können, müssen Sie im Rahmen eines E-Commerce Projekts mindestens folgende Phasen bzw. Tätigkeiten durchlaufen:

  • Ausarbeitung einer umfangreichen E-Commerce Strategie
  • Entwicklung eines Lasten- und Plfichtenheftes zur Definition aller Features und Funktionsweisen
  • Design- & Grafik-Workshop
  • Entwicklung eines Online-Shop Designs sowie Umsetzung in Form von Templates
  • Technische Realisierung, d.h. Modulentwicklung, Anbindung an externe Systeme
  • Setup- und Konfiguration
  • Entwicklung und Realisierung einer (Online)Marketing-Strategie
  • Controlling und Optimierung des Online-Shops (konstanter Prozess)
  • Schulung für die Nutzung von Shopware bzw. Magento

Sie sehen also, wenn Sie erfolgreich im E-Commerce agieren möchten, müssen Sie sich um viele Punkte Gedanken machen! Mit der reinen Installation einer Webshop-Software haben Sie noch lange nichts gewonnen…

Und was kostet nun ein Online-Shop
Die Frage nach den Kosten blieb bisher noch unbeantwortet, auch wenn sie das eigentliche Thema dieses Beitrags ist. Das hat auch einen bestimmten Grund: Man wird Kosten für einen Online-Shop ohne eine genaue Projektspezifikation nicht kalkulieren können.

Damit Sie dennoch ein Gefühl für anfallende Investitionen bekommen, möchten wir Ihnen ein paar Informationen mit an die Hand geben.

Stundensatz einer Agentur: Die Stundensätze der Agenturen schwanken stark. Aus eigener Erfahrung liegt aktuell für seriöse Magento- und Shopware-Agentur die Untergrenze bei 75/80€ netto und endet bei 130/140€ netto. Der Stundensatz wird dabei speziell durch die Größe, das Know-How und Erfahrung bestimmt.

Planung ist alles: Ohne Workshops und Pflichtenheft sollten Sie kein Projekt starten. Auch wenn im ersten Moment weitere Aufwände entstehen, so wird durch eine sehr gute und umfangreiche Projektplanung letztendlich der Aufwand reduziert. Denn sind erst einmal Funktionen anders entwickelt als gewünscht, fällt ein in der Regel sehr hoher Aufwand für Korrekturren bzw. Anpassungen an.

Standardshops verkaufen nicht: Hüten Sie sich vor all zu standardisierten Lösungen beispielsweise in Form von fertigen Templates. Jedes Unternehmen hat aufgrund einer individuellen Kundenstruktur und Branchengegebenheiten spezielle Anforderungen, die berücksichtigt werden müssen um erfolgreich im E-Commerce zu agieren. Zwar mag man dadurch Aufwände sparen bzw. eingrenzen, diese gehen aber auf Kosten des Erfolgs.

Ein gutes Projekt benötigt Zeit: Nun vielleicht die spannendste Information. Erfahrungsgemäß müssen Sie, für einen von den Funktionen und Anforderungen überschaubaren Online-Shop inklusive einer Konzeptions- und Planungsphase mindestens 15 bis 20 Werktage kalkulieren. Dabei wird die Konzeption und das Lastenheft ca. 10 bis 15% der Zeit einnehmen, das Design 30%, die technische Realisierung ca. 45% und das Setup 15%. Je nach Komplexität des Projekts können die prozentualen Verteilungen stark schwanken. Beispielsweise, wenn für ein Einkäuferportal das Design keinerlei Rolle spielt, sehr wohl aber die Integration in die IT Landschaft.

Fazit
Wenn Sie nun als Kunde auf der Suche nach einer E-Commerce Agentur sind, die für Sie einen Online-Shop realisieren soll, so ist es natürlich verständlich und auch Ihr gutes Recht einen Preis anzufragen. Dennoch hoffen wir, dass wir mit diesem Artikel etwas stärker verdeutlicht haben, wie sich die Investitionen für ein E-Commerce Projekt zusammensetzen und dass Antworten auf Anfragen wie eingangs beschrieben niemals seriös sein können.

Auch möchten wir an dieser Stelle nochmals das Verständnis dafür schaffen, dass wir uns im E-Commerce mittlerweile in einem solch professionellen Marktumfeld befinden, weshalb „Schnellschüsse“ wie vor einigen Jahren nicht mehr zum Erfolg führen können.

Denn ein erfolgreicher Online-Shop der Gewinne erzielt und Ihre Kunden glücklich macht kann nicht über Nacht entstehen sondern ist ein komplexes und schwieriges Projektvorhaben.

Wyomind Data Feed Manager Darstellungsfehler

Ich bin ja ein großer Fan der Magento Extension “Data Feed Manager“, welche von Wyomind vertrieben wird. Möchte man als Shop-Betreiber Preissuchmaschinen oder Produkt-Portale anbinden, so ist das mit Hilfe der Extension relativ schnell möglich. Man erstellt so genannte Export-Profile und anschließend bekommt man seine Produktdaten als CSV, XML oder TXT Datei exportiert und kann diese den Portalen zur Verfügung stellen.

Einzig ein kleiner Bug kostet momentan ein paar Nerven. Wählt man bei den Filter die Option “is in stock” aus (was nicht unrealistisch ist) und speichert anschließend sein Profil hat man eine leicht zerstörte Darstellung der Attribute bzw. Werte. Bildschirmfoto 2013-06-08 um 08.08.10Normalerweise hat man an dieser Stelle eine recht schicke Oberfläche mit deren Hilfe man Spalten mit Überschriften bzw. Werten zusammen klicken kann. Nach Rücksprache mit Wyomind kann man den Fehler aber wie folgt beheben:

1.) Datei  app/design/adminhtml/default/default/template/datafeedmanager/filters.phtml öffnen

2.) Nach echo “<script>” suchen

3.) Durch echo “<script>var is_in_stock=[{"label":"Yes","value":1},{"label":"No","value":0}]; var qty=[]; “; ersetzen

Anschließend stimmt dann auch die Darstellung wieder.