Magento Deal der Woche – Magento Weekdeal Extension

Shop-Betreiber müssen ihren Besucher bzw. Kunden Abwechslung bieten und auch durch die eine oder andere gekonnte Rabattaktion auffallen. Auch wenn Magento von Haus aus mit den Warenkorb- sowie Katalogpreisregeln Webshop-Betreiber nützliche Möglichkeiten bietet, so sind diese sicherlich ausbaufähig.

Aus diesem Grund haben wir die Magento Extension “Deal der Woche” entwickelt. Mit Hilfe dieser Erweiterung ist es Ihnen als Shop-Betreiber möglich, einen speziellen Wochendeal zu definieren und diesen prominent auf der Startseite, Kategorieansicht sowie Produktdetailansicht darzustellen.

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Durch die zeitlich gesteuerte Dealreihenfolge können Sie außerdem stets für Abwechslung in Ihrem Online-Shop sorgen, Abverkäufe organisieren oder gar neue Produkte mit einem gewissen Preisnachlass platzieren.

Weitere Informationen zur Magento Extension finden Sie unter http://www.itabs.de/store/deal-der-woche-magento-weekdeal

 

Erfolgreiche Online-Shops müssen Ihre Kunden verstehen

Weshalb sich Investitionen in das E-Commerce Controlling immer lohnen

Wenn Sie einen Online-Shop betreiben oder gar zukünftig einen eigenen Online-Shop aufbauen möchten, muss Ihnen im Voraus eine Sache klar sein:
Die eigentliche Arbeit beginnt erst dann, wenn Ihr Online-Shop Projekt “abgeschlossen” und der Webshop live ist.
Denn auch wenn Sie sich zusammen mit Ihrer Agentur bei der Konzeption Ihres Webshops viele Gedanken gemacht sowie Konkurrenz- und Markt-Analyse erstellt haben: In der Praxis, d.h. im Live-Betrieb, kommt es nach dem Going-Live erfahrungsgemäß doch immer ein wenig anders als geplant. Und das ist auch gar nicht verwerflich, denn das E-Commerce ist ein so schnelllebiges und komplexes Geschäft, dass Sie gar nicht die Möglichkeit haben den “perfekten” Webshop zu planen und zu realisieren.

Mit diesem Anspruch sollten Sie auch nie ein Projekt beginnen, wenn auch das im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass Sie sich gar keine Gedanken machen müssen. Viel mehr müssen Sie das Verständnis dafür haben schnell und flexibel zu reagieren und auf Anpassungen der Anforderungen gewappnet zu sein.

Nicht Ihre Meinung zählt, sondern die Ihrer Besucher und Kunden
Doch wie können Sie die “richtigen” Veränderungen und Anpassungen überhaupt vornehmen? Woher nehmen Sie die Informationen was “schlecht” und was “gut” ist? Sie benötigen diese Informationen, um Ihren Online-Shop zu verbessern und das Einkaufserlebnis Ihrer Besucher zu steigern! Oftmals geht man Verbesserungen aufgrund des persönlichen “Bauchgefühls” an, was auch in einzelnen seltenen Fällen richtig sein kann. Aber in der Praxis ist es natürlich nicht relevant, was Sie von Ihrem Online-Shop halten, sondern was Ihre Besucher und Kunden über Ihren Webshop denken. Es sind nämlich Ihre Besucher, die eine Kaufentscheidung treffen müssen und nicht Sie. Wie bekommen Sie also die Informationen von Ihren Besuchern, die Sie für Optimierungen zwingend benötigen?

Lieber Kunde sag mir doch was du denkst!
Der Idealfall ist sicherlich, wenn Ihnen Ihre Kunden direkt am Telefon oder per E-Mail sagen, was sie an Ihrem Online-Shop gut oder schlecht finden. Denn in diesem Fall könnten Sie direkt nachhaken, herausfinden an welchen Stellen gegebenenfalls die Usability optimierungsbedürftig ist, ob Ihr Kunden Ihre Preise zu hoch oder zu günstig findet, kurzum gesagt was die Gedanken Ihres Kunden sind.

Leider muss ich Sie an dieser Stelle enttäuschen, denn der oben beschriebenen Fall wird nur in den seltensten Fällen eintreten. Von den vielen Personen die sich in Ihrem Online-Shop aufhalten sind nur ein Bruchteil tatsächlich Kunden, eine überwiegende Anzahl wird schlichtweg Besucher sein d.h. Personen die keinen direkten Draht zu Ihnen haben, in keiner Geschäftsbeziehung mit Ihnen stehen und Sie in Form Ihres Online-Shops eventuell erst seit ein paar Minuten kennen. Diese Besucher, sollte es zu Problemen kommen, haben in 80-90% der Fälle gar keine Lust mit Ihnen zu diskutieren, was Sie ändern müssen. Im Regelfall werden Besucher Ihnen auch keine E-Mails schreiben. Wenn im E-Commerce einen Kunden etwas stört, dann wechselt er schlichtweg den Shop und schaut, ob die Konkurrenz ihre Hausaufgaben besser erledigt hat und kauft dort.

Überspitzt formuliert bedeutet das: Der klassische E-Commerce Kunde ist ungeduldig, anspruchsvoll und wenig hilfsbereit!

Doch Sie benötigen ja genau von diesen Kunden Informationen darüber, warum sie nicht einkaufen, weshalb sie zur Konkurrenz gehen und was sie eigentlich auf Ihrem Online-Shop getan haben.

Besucher hinterlassen unbewusst wichtige Daten
Das E-Commerce Controlling versucht nun exakt dieses Problem zu lösen. Denn auch wenn Besucher bzw. Kunden nicht direkt mit Ihnen sprechen, so hinterlassen sie beim Besuch Ihres Online-Shops doch eine Menge an Informationen. Dazu zählt beispielsweise die Herkunft, d.h. über welchen Marketing-Kanal der Besucher auf Ihren Shop gekommen ist. Aber auch umfangreiche Bewegungsprofile innerhalb des Shops, Informationen darüber welche Produkte angesehen und gegebenenfalls in den Warenkorb geklickt wurden können bis ins kleinste Detail erfasst werden. Auf Basis dieser Daten sind Sie als Webshop-Betreiber anschließend in der Lage Rückschlüsse darauf zu ziehen, was genau Ihre Besucher vom Einkaufen abhält. Das ist schlussendlich genau die Frage, welche das E-Commerce Controlling beantworten möchte: Was hält meinen Besucher davon ab, in meinem Online-Shop einzukaufen.

Um diese zentrale Frage zu beantworten, müssen Sie passende Antworten auf speziell folgende 10 Fragestellungen finden:

  • Welche Produkte werden von meinen Besuchern betrachtet?
  • Welche Produkte werden betrachtet und auch in den Warenkorb gelegt?
  • Welche Produkte, die in den Warenkorb gelegt wurden, wurden anschließend tatsächlich gekauft und welche nicht?
  • Welche Bestellsummen werden im Warenkorb stehen gelassen?
  • Welche Artikel werden weder angesehen noch gekauft noch gesucht?
  • Aus welchen Quellen stammen meine Besucher, d.h. welche Marketingkanäle sind für den Traffic verantwortlich?
  • Welche Traffic-Quelle trägt mit welcher Gewichtung zum Umsatz bei und mit welchem Budget ist der jeweilige Marketingkanal ausgestattet?
  • Mit Hilfe welcher Geräte greifen Ihre Besucher auf den Shop zu (Desktop, Tablet, Smartphone) und wie sind die technischen Rahmenbedingungen?
  • Wie hoch ist die Bounce-Quote (Direkter Absprung) bezogen auf die Startseite, Kategorieseite bzw. Produktdetailansicht?
  • Was sind die Einstiegs- bzw. Ausstiegsseiten Ihres Webshops?

Und wie helfen Ihnen diese Fragen nun für die Optimierung Ihres Online-Shops weiter? Da viele Faktoren für die Kaufentscheidung relevant sind, können Sie auf Basis der gesammelten Daten Rückschlüsse ziehen, mit welchen Problemen Ihre Besucher tatsächlich kämpfen.
Haben Sie beispielsweise den Effekt, dass Ihre Produkte sehr häufig angesehen aber nie gekauft werden, dann haben Ihre Besucher wahrscheinlich keine Probleme damit Ihre Artikel zu finden bzw. im Shop zu navigieren.
Außerdem haben Ihre Kunden die erste Hürde bereits genommen und sind erfolgreich beim Artikel angelegt. Aber aus irgendeinem Grund legen Ihre Besucher die Artikel nicht in den Warenkorb. Mögliche Ansatzpunkte sind in diesem Fall die Analyse der Produktbilder und Beschreibungen. Vielleicht stehen gar nicht alle relevanten Informationen zur Verfügung um eine Kaufentscheidung treffen zu können?

Auch kann es bei hochpreisigen Artikel vorkommen, dass Sie speziell auf der Produktdetailseite nicht genug Vertrauen vermitteln und der Kunde nicht bereit ist diesen Artikel bei Ihnen zu kaufen. Wissen Sie hingegen, dass der Artikel häufig angesehen und häufig in den Warenkorb gelegt, aber nicht gekauft wird, so kann es Probleme und Fehler im Checkout-Prozess geben.

Vielleicht stellen Sie aber auch hohe Bounce-Quoten fest, speziell auf der Startseite und Produktdetailseiten die als Landingpage für Kampagnen dienen? Lassen sich diese schlechten Werte auf 1-2 Marketing-Kanäle isolieren haben Sie schlichtweg den “falschen” Traffic. Die Besucher haben schon von Anfang an kein Interesse an Ihren Produkte und verlassen recht schnell Ihren Shop. Dies ist oft bei technischen und erklärungsbedürfiten Produkten der Fall, bei dem Sie im Voraus nicht einschätzen können ob sich der Besucher nur informieren, oder tatsächlich kaufen möchten. Ärgerlich ist dieses Verhalten vor allem weil Sie für diesen “falschen” Traffic bezahlen!

Ihr großes Glück als Shop-Betreiber: In der heutigen Zeit sind Web-Analyse Werkzeuge wie Google Analytics oder der econda Shop-Monitor in der Lage, in einem Online-Shop so viele Daten zu erfassen, dass Sie als Shop-Betreiber die Möglichkeit haben, ohne direkt mit Ihren Kunden in einen Dialog treten zu müssen, Ihren Online-Shop konstant zu optimieren und weiterzuentwickeln. Sie selbst müssen nur dafür sorgen diese Daten zu ermitteln und auszuwerten.

Web-Analyse kostet doch nur Geld!
Ist die effiziente und zielführende Optimierung eines Online-Shops ohne E-Commerce Controlling Tools überhaupt noch möglich? Viele Webshop-Verantwortliche bzw. Betreiber verzichten auf die Möglichkeiten, die ein econda Shop-Monitor oder Google Analytics bietet, meist mit der Begründung, dass dies doch nur Geld kostet. Diese Argument kommt dabei besonders häufig bei kommerziellen Werkzeugen wie dem eonda Shop-Monitor vor. Denn im Gegensatz zu Google Analytics müssen Sie bei dieser Lösung mit monatlichen Kosten von ca. 50€ bis 300€, je nach Anzahl der Besucher in Ihrem Webshop, rechnen.

Aber gerade die Kosten für die Software sollten in der Evaluierung des richtigen Web-Controlling Werkzeugs keine all zu große Rolle spielen. Denn Sie müssen sich darauf einlassen, dass das E-Commerce Controlling ein konstanter Prozess ist, d.h. eine Tätigkeit die Sie wöchentlich ausüben müssen. Sprich Sie bzw. Ihre Agentur müssen “viel” Arbeitszeit investieren: Im ersten Schritt für die Definition und Ausarbeitung relevanter Key-Performance-Indicators (KPI), aber natürlich auch für das Monitoring und die Erarbeitung von Optimierungs-Strategien und Lösungen.

Haben Sie aber diese Rückschlüsse und genügend Informationen über Ihren Online-Shop, können Sie effizient die Punkte angehen, die wirklich für den Erfolg Ihres Online-Shops beitragen.

Weshalb E-Commerce Controlling keine Kosten verursacht, sondern diese senkt
Auch wenn sowohl Arbeitszeit wie auch Lizenzkosten anfallen: Am Ende vom Tag und nur dann wird abgerechnet, hilft Ihnen das E-Commerce Controlling schlussendlich dabei Kosten zu senken und Umsätze zu steigern. Gerade wenn es im eigenen Online-Shop “nicht so richtig” läuft neigen viele Shop-Betreiber zum puren Aktionismus, lassen verschiedenste Ansichten und Funktionen anpassen oder greifen gar zum kompletten Relaunch bzw. Redesign des eigenen Online-Shops.

Aber sind das tatsächlich Änderungen die Ihre Umsätze steigern, mehr Besucher anlocken und den Erfolg Ihres Online-Shops steigern?

Umsatz- bzw. erfolgssteigernde Maßnahmen können Sie nur dann durchführen, wenn Sie gemessen und analysiert haben, worin Ihre aktuellen Probleme liegen! Wenn Sie sich nun als Shop-Betreiber die Frage stellen, welche Änderungen und Entwicklungen Sie gegebenenfalls schon beauftragt haben, die letztendlich nichts zum Erfolg Ihres Online-Shops beigetragen haben, dann werden Sie relativ schnell feststellen, dass das E-Commerce Controlling vor allem dabei hilft Kosten zu senken, in dem Sie Investitionen in Anpassungen und Erweiterungen nur dort tätigen, wo diese wirklichen Einfluss auf den Erfolg Ihres Online-Shops haben! Auch können Sie mit Hilfe des E-Commerce Controllings Marketingkanäle, die eigentlich gar keine Kunden generieren und nur Kosten verursachen, ersetzen und dadurch Marketingbudget sinnvoller nutzen. Und zum guten Schluss, das sollten Sie nie vergessen, können Sie Ihren Besuchern durch einen optimierten Online-Shop mit guter Usability und ein erstklassiges Einkaufserlebnis ermöglichen und die Kundenzufriedenheit stark steigern!

Betrachten Sie diese Möglichkeiten und bedenken die Relevanz des E-Commerce Controllings bezogen auf den Erfolg Ihres Online-Shops, sollten Sie sich nicht die Frage nach den Kosten stellen. Denn das E-Commerce Controlling ist eine Notwendigkeit, um in der heutigen Zeit erfolgreich im E-Commerce agieren und bestehen zu können.

E-Commerce Projekte professionell realisieren

Was kostet eigentlich ein Magento-Shop?

Es ist ein seit langer Zeit viel diskutiertes, aber weiterhin brandaktuelles Thema: Die Kosten für einen Online-Shop.

Wir als Magento- und Shopware-Agentur bekommen wöchentlich Anfragen im Stile von „Ich möchte mich selbständig machen und benötige einen Online-Shop, machen Sie mir bitte ein Angebot mit detaillierten Kostenschätzung“.

Agenturen und Kunden sprechen oftmals nicht die selbe Sprache, haben aber immer das selbe Ziel. Nämlich die Entwicklung eines Webshops, welcher für Sie als Kunden Erfolg und Mehrwert generiert. Doch speziell Anfragen wie oben aufgeführt verdeutlichen uns immer öfters, dass wir nochmals speziell im Detail über das Thema Online-Shop und Kosten aufklären müssen.

Ein Online-Shop erfordert Investitionen und verursacht keine Kosten
Der Online-Shop ist dafür zuständig, wie beispielsweise ein Ladengeschäft, Umsätze zu erzielen und Gewinne abzuwerfen. Aus diesem Grund müssen Sie sich von dem Gedanken lösen, dass ein Online-Shop Kosten verursacht. Kosten verursachen ausschließlich schlecht realisierte und konzeptlose Webshops. Gute Online-Shops erfordern hingegen Investitionen, denn der generierte Gewinn muss schlussendlich immer größer als die Investitionen sein.

Dienstleistungen sind keine Produkte
Im Gegensatz zu Produkten wie beispielsweise einem Computer oder einer Flasche Mineralwasser sind die Investitionen für erbrachte Dienstleistungen niemals fix oder gar über Projekte hinweg identisch. Denn eine Dienstleistung zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass das Endergebnis nicht für jeden Kunden exakt identisch ist, einen unterschiedlichen Umfang aufweisen kann und somit auch unterschiedlich hohe Investitionen erfordert. Für eine seriöse Kalkulation muss daher eine Grundvoraussetzung erfüllt werden: Das Ergebnis muss bis ins kleinste Detail spezifiziert sein, denn nur wenn definiert ist wie das Ergebnis aussehen soll, kann der Aufwand kalkuliert werden.

Aus diesem Grund lassen sich im übrigen auch „auf die schnelle“ keine Kalkulationen auf Anfragen erstellen, denn oftmals ist überhaupt nicht definiert wie das gesamte Ergebnis auszusehen hat.

Kosten entstehen nicht durch die Software
Magento und Shopware haben einen sehr großen Vorteil gegenüber anderen Lösungen wie beispielsweise Hybris oder Intershop: Es gibt kostenfreie Basisversionen, weshalb keine Lizenzkosten anfallen. Auch wenn, speziell bei Magento, eine kommerzielle Version, die Magento Enterprise Edition, vorhanden ist, so kann in vielen Projekten auf diese verzichtet werden. Die Magento Community Edition, die auch die Basis der Magento Enterprise Edition darstellt, verfügt über einen enormen Leistungsumfang, ähnlich verhält sich Shopware. Das bedeutet wiederum, dass Sie in vielen Projekten als Kunde von Lizenzkosten verschont bleiben.

Aber Vorsicht: Selbst wenn auf kommerzielle Editionen gesetzt werden muss, so machen die Lizenzkosten im Vergleich zum gesamten Projektvolumen nur einen Bruchteil aus. Software erzeugt keine Investitionen, sondern das Customizing, d.h. die individuelle Anpassung an Ihre Bedürfnisse und Vorstellungen.

Ob klein oder groß: Der Grundaufwand ist ähnlich
Auch hören wir als Agentur öfters in Gesprächen mit unseren Kunden Aussagen wie „ich verkaufe doch nur 20 Produkte, warum entsteht dieser Aufwand“. Für das Verständnis ist es daher wichtig, dass es viele Stellschrauben innerhalb eines Projektes gibt an denen man drehen kann um den Aufwand zu senken oder zu erhöhen. Die Anzahl der Produkte spielt hierbei aber nur eine sehr untergeordnete Rolle. Denn ob Sie 20 oder 2000 Artikel verkaufen: Sie müssen innerhalb des Projekts exakt die selben Prozesse wie Workshops, Designentwicklung, Anbindung an ERP- oder CRM-Systeme durchlaufen.

Aus welchen Tätigkeiten besteht eigentlich ein E-Commerce Projekt?
Kommen wir nun zum eigentlichen Knackpunkt. Der E-Commerce hat trotz der vergleichsweisen jungen Historie schon sehr viele Phasen durchlebt. Konnte man, überspitzt formuliert, vor einigen Jahren noch mit semi-professionellen technischen Lösungen, nicht existenten Marketing-Konzepten und einem frühen Markteintritt sehr erfolgreich im E-Commerce agieren, ist dies heutzutage nicht mehr möglich. Denn die gesamte Branche durchlebt seit einiger Zeit eine „Professionalisierungsphase“ was nichts anderes bedeutet als dass immer mehr, zum Teil sehr große Unternehmen, mit hohen finanziellen Mitteln alle möglichen Branchen besetzen.

Dies bedeutet wiederum für Sie als Kunde, dass Sie ebenfalls sehr professionell agieren müssen, um erfolgreich zu sein. Die Variante „ich installiere an einem Tag einen Online-Shop, die Kunden kommen von selbst“ ist heute leider keine Option mehr.

Um erfolgreich am Markt agieren zu können, müssen Sie im Rahmen eines E-Commerce Projekts mindestens folgende Phasen bzw. Tätigkeiten durchlaufen:

  • Ausarbeitung einer umfangreichen E-Commerce Strategie
  • Entwicklung eines Lasten- und Plfichtenheftes zur Definition aller Features und Funktionsweisen
  • Design- & Grafik-Workshop
  • Entwicklung eines Online-Shop Designs sowie Umsetzung in Form von Templates
  • Technische Realisierung, d.h. Modulentwicklung, Anbindung an externe Systeme
  • Setup- und Konfiguration
  • Entwicklung und Realisierung einer (Online)Marketing-Strategie
  • Controlling und Optimierung des Online-Shops (konstanter Prozess)
  • Schulung für die Nutzung von Shopware bzw. Magento

Sie sehen also, wenn Sie erfolgreich im E-Commerce agieren möchten, müssen Sie sich um viele Punkte Gedanken machen! Mit der reinen Installation einer Webshop-Software haben Sie noch lange nichts gewonnen…

Und was kostet nun ein Online-Shop
Die Frage nach den Kosten blieb bisher noch unbeantwortet, auch wenn sie das eigentliche Thema dieses Beitrags ist. Das hat auch einen bestimmten Grund: Man wird Kosten für einen Online-Shop ohne eine genaue Projektspezifikation nicht kalkulieren können.

Damit Sie dennoch ein Gefühl für anfallende Investitionen bekommen, möchten wir Ihnen ein paar Informationen mit an die Hand geben.

Stundensatz einer Agentur: Die Stundensätze der Agenturen schwanken stark. Aus eigener Erfahrung liegt aktuell für seriöse Magento- und Shopware-Agentur die Untergrenze bei 75/80€ netto und endet bei 130/140€ netto. Der Stundensatz wird dabei speziell durch die Größe, das Know-How und Erfahrung bestimmt.

Planung ist alles: Ohne Workshops und Pflichtenheft sollten Sie kein Projekt starten. Auch wenn im ersten Moment weitere Aufwände entstehen, so wird durch eine sehr gute und umfangreiche Projektplanung letztendlich der Aufwand reduziert. Denn sind erst einmal Funktionen anders entwickelt als gewünscht, fällt ein in der Regel sehr hoher Aufwand für Korrekturren bzw. Anpassungen an.

Standardshops verkaufen nicht: Hüten Sie sich vor all zu standardisierten Lösungen beispielsweise in Form von fertigen Templates. Jedes Unternehmen hat aufgrund einer individuellen Kundenstruktur und Branchengegebenheiten spezielle Anforderungen, die berücksichtigt werden müssen um erfolgreich im E-Commerce zu agieren. Zwar mag man dadurch Aufwände sparen bzw. eingrenzen, diese gehen aber auf Kosten des Erfolgs.

Ein gutes Projekt benötigt Zeit: Nun vielleicht die spannendste Information. Erfahrungsgemäß müssen Sie, für einen von den Funktionen und Anforderungen überschaubaren Online-Shop inklusive einer Konzeptions- und Planungsphase mindestens 15 bis 20 Werktage kalkulieren. Dabei wird die Konzeption und das Lastenheft ca. 10 bis 15% der Zeit einnehmen, das Design 30%, die technische Realisierung ca. 45% und das Setup 15%. Je nach Komplexität des Projekts können die prozentualen Verteilungen stark schwanken. Beispielsweise, wenn für ein Einkäuferportal das Design keinerlei Rolle spielt, sehr wohl aber die Integration in die IT Landschaft.

Fazit
Wenn Sie nun als Kunde auf der Suche nach einer E-Commerce Agentur sind, die für Sie einen Online-Shop realisieren soll, so ist es natürlich verständlich und auch Ihr gutes Recht einen Preis anzufragen. Dennoch hoffen wir, dass wir mit diesem Artikel etwas stärker verdeutlicht haben, wie sich die Investitionen für ein E-Commerce Projekt zusammensetzen und dass Antworten auf Anfragen wie eingangs beschrieben niemals seriös sein können.

Auch möchten wir an dieser Stelle nochmals das Verständnis dafür schaffen, dass wir uns im E-Commerce mittlerweile in einem solch professionellen Marktumfeld befinden, weshalb „Schnellschüsse“ wie vor einigen Jahren nicht mehr zum Erfolg führen können.

Denn ein erfolgreicher Online-Shop der Gewinne erzielt und Ihre Kunden glücklich macht kann nicht über Nacht entstehen sondern ist ein komplexes und schwieriges Projektvorhaben.

Wyomind Data Feed Manager Darstellungsfehler

Ich bin ja ein großer Fan der Magento Extension “Data Feed Manager“, welche von Wyomind vertrieben wird. Möchte man als Shop-Betreiber Preissuchmaschinen oder Produkt-Portale anbinden, so ist das mit Hilfe der Extension relativ schnell möglich. Man erstellt so genannte Export-Profile und anschließend bekommt man seine Produktdaten als CSV, XML oder TXT Datei exportiert und kann diese den Portalen zur Verfügung stellen.

Einzig ein kleiner Bug kostet momentan ein paar Nerven. Wählt man bei den Filter die Option “is in stock” aus (was nicht unrealistisch ist) und speichert anschließend sein Profil hat man eine leicht zerstörte Darstellung der Attribute bzw. Werte. Bildschirmfoto 2013-06-08 um 08.08.10Normalerweise hat man an dieser Stelle eine recht schicke Oberfläche mit deren Hilfe man Spalten mit Überschriften bzw. Werten zusammen klicken kann. Nach Rücksprache mit Wyomind kann man den Fehler aber wie folgt beheben:

1.) Datei  app/design/adminhtml/default/default/template/datafeedmanager/filters.phtml öffnen

2.) Nach echo “<script>” suchen

3.) Durch echo “<script>var is_in_stock=[{"label":"Yes","value":1},{"label":"No","value":0}]; var qty=[]; “; ersetzen

Anschließend stimmt dann auch die Darstellung wieder.

 

store.itabs.de – eigener Online-Shop für Magento Extensions geht online

Ab sofort können alle die von der ITABS GmbH entwickelten Magento Extensions in unserem Extension-Store unter http://store.itabs.de bezogen werden. Damit bildet http://store.itabs.de eine Alternative zu Magento Connect, da wir in unserem eigenen Store schneller und einfacher Module und Erweiterungen veröffentlichen und aktualisieren können. Neben kommerziellen Erweiterungen wie beispielsweise magescription sind darüber hinaus verschiedene kostenlose Magento Extensions vorhanden.

Im Laufe der nächsten Wochen wird dabei das Angebot an Magento Erweiterungen kontinuierlich ausgebaut, sowohl im kommerziellen wie auch im kostenlosen Bereich.

Magento, PayPal und der mobile Checkout mit Smartphones

PayPal gehört schon seit längerer Zeit zu den etablierten Zahlarten im E-Commerce, aus diesem Grund muss man sich sicherlich die Frage nach dem Sinn oder Unsinn einer PayPal Integration nicht mehr stellen, auch wenn es sicherlich vereinzelt Branchen und Zielgruppen gibt, bei denen PayPal auf eine gewisse Ablehnung stößt. In vielen Fällen ist aber PayPal eine hervorragende Möglichkeit, die Conversions zu erhöhen und bei akzeptablen Gebühren profitiert auch der Shop-Betreiber, wenn er diese Payment-Methode mit ins Programm aufnimmt.

Auch wenn Magento mittlerweile zum selben Konzern wie PayPal gehört, nämlich eBay, ist die Integration in manchen Stellen doch ein wenig holprig. In diesem konkreten Fall geht es darum, wie man den mobilen Checkout in seinem Magento-Shop “aktivieren” kann, da es von Haus aus doch ein paar Hürden gibt. Beginnen wir aber einfach mit einer Schritt für Schritt Integration innerhalb von Magento.

 

PayPal konfigurieren und aktivieren

Ich beziehe mich auf die aktuellste Version von Magento, sprich die 1.7.0.2. In älteren Versionen ist das Handling ein wenig anders, das Prinzip ist aber über die Versionen hinweg das selbe geblieben. Um PayPal zu konfigurieren, muss man den Menüpunkt System -> Konfiguration -> Zahlungsarten öffnen. Dort gibt es anschließend den Oberpunkt “PayPal Payment Solutions” und hier muss man nun bei “Website Payment Standard” auf  configure klicken.

paypal-1Hier reicht es nun aus die E-Mail Adresse des PayPal Accounts zu hinterlegen und bei Enable the Solution die Auswahl. ja zu stellen. Anschließend kann bei Magento im Checkout als Zahlungsweise ebenfalls PayPal ausgewählt werden und alles weitere funktioniert “out of the box”.

 

Und was ist mit Smartphones?

Interessant wird es nun, wenn man mit einem Smartphone durch den Checkout springt. Mobile ist ein immer wichtigeres Thema und als Shop-Betreiber sollte man neben einer mobil optimierten Magento Version auch einen mobilen Checkout anbieten um die Quote der Kaufabbrüche zu senken. Grundsätzlich ist die “Desktop-Variante” von PayPal alles andere als “Smartphone tauglich”, auch wenn technisch betrachtet alles problemlos funktioniert, die Usability lässt aber zu wünschen übrig.

PayPal bietet einen mobilen Checkout an, im Gegensatz zu den vom Support getätigten Aussagen benötigt man hierfür auch nicht die PayPal Express Version. PayPal prüft beim Aufruf der Payment-Seite den Gerätetyp und leitet anschließend auf das richtige Endgerät weiter. Nur scheint dies bei Magento von Haus aus direkt nicht zu funktionieren. Die Ursache liegt in der Übermittlung der Informationen. Wenn in Magento eine Bestellung per PayPal getätigt wird, landet man anschließend auf einer “Redirect Seite” die Informationen beinhaltet und an PayPal “übermittelt.

paypal-2

 

Innerhalb dieser Weiterleitungsseite werden in Form eines Formulars mit Hidden-Fields Werte gesammelt und an PayPal übergeben, was dann wie folgt aussieht:

<form action=”https://www.paypal.com/webscr” id=”paypal_standard_checkout” name=”paypal_standard_checkout” method=”POST”><div><input name=”form_key” type=”hidden” value=”XXX” /></div><input id=”business” name=”business” value=”papypal@example.com” type=”hidden”/>
<input id=”invoice” name=”invoice” value=”YYY” type=”hidden”/>
<input id=”currency_code” name=”currency_code” value=”EUR” type=”hidden”/>
<input id=”paymentaction” name=”paymentaction” value=”sale” type=”hidden”/>
<input id=”return” name=”return” value=”http://www.example.compaypal/standard/success/” type=”hidden”/>
<input id=”cancel_return” name=”cancel_return” value=”http://www.example.compaypal/standard/cancel/” type=”hidden”/>
<input id=”notify_url” name=”notify_url” value=”http://www.example.compaypal/ipn/” type=”hidden”/>
<input id=”bn” name=”bn” value=”Varien_Cart_WPS_CH” type=”hidden”/>
<input id=”cpp_header_image” name=”cpp_header_image” value=”http://www.example.com/media/example/logo.jpg” type=”hidden”/>
<input id=”item_name” name=”item_name” value=”ABCDEFG” type=”hidden”/>
<input id=”lc” name=”lc” value=”de_DE” type=”hidden”/>
<input id=”charset” name=”charset” value=”utf-8″ type=”hidden”/>
<input id=”amount” name=”amount” value=”22.33″ type=”hidden”/>
<input id=”tax” name=”tax” value=”9.47″ type=”hidden”/>
<input id=”shipping” name=”shipping” value=”0.00″ type=”hidden”/>
<input id=”discount_amount” name=”discount_amount” value=”0.00″ type=”hidden”/>
<input id=”cmd” name=”cmd” value=”_ext-enter” type=”hidden”/>
<input id=”redirect_cmd” name=”redirect_cmd” value=”_xclick” type=”hidden”/>
<input id=”city” name=”city” value=”asdasd” type=”hidden”/>
<input id=”country” name=”country” value=”DE” type=”hidden”/>
<input id=”email” name=”email” value=”customer@example.com” type=”hidden”/>
<input id=”first_name” name=”first_name” value=”Vorname” type=”hidden”/>
<input id=”last_name” name=”last_name” value=”Nachname” type=”hidden”/>
<input id=”zip” name=”zip” value=”123456″ type=”hidden”/>
<input id=”state” name=”state” value=”RR” type=”hidden”/>
<input id=”address1″ name=”address1″ value=”asdsada” type=”hidden”/>
<input id=”address2″ name=”address2″ value=”a” type=”hidden”/>
<input id=”address_override” name=”address_override” value=”1″ type=”hidden”/>
</form>

Sprich, Magento übergibt eine Menge an Informationen wie Preis, Produkt, Adresse des Kunden etc. Der Knackpunkt liegt nun darin, dass der mobile Checkout von PayPal im Gegensatz zur “Desktop-Variante” nicht alle Informationen auch tatsächlich verarbeiten kann. Sendet man Werte mit denen der mobile Checkout nichts anfängt, leitet PayPal automatisch zur “Desktop-Variante” weiter. Und dies ist der Effekt, den man standardmäßig in Magento hat. Konkret geht es dabei um folgende Zeile:

<input id=”discount_amount” name=”discount_amount” value=”0.00″ type=”hidden”/>

Der mobile PayPal Bezahlvorgang ist nicht in der Lage diese zu verarbeiten, weswegen man als Kunde mit seinem Smartphone immer auf der klassischen Variante von PayPal landet. Entfernt man diese Zeile, klappt der Vorgang mit einem Smartphone wunderbar und PayPal leitet auf die Smartphone Variante weiter. Für was ist aber nun dieser Wert verantwortlich? Definiert man als Shop-Betreiber Warenkorb-Preisregeln (Gutscheine, Rabatte im Warenkorb etc.) ist dies ein Discount, sprich ein Rabatt. Dieser kann explizit an PayPal übermittelt werden, wodurch man auf der PayPal Seite dann den Rabatt angezeigt bekommt. Tut man dies nicht, sieht man auf der PayPal Seite auch keinen Rabatt. Dies ist meiner Meinung nach nicht ganz so tragisch, da ja die Endsumme, d.h. die Summe die der Kunde bezahlen wird, soweit korrekt übermittelt wird.

 

Was muss ich ändern?

Ohne an dieser Stelle zu Tief in die Entwickler-Sicht zu springen: Unter app/code/core/Mage/PayPal/Block/Standard/ gibt es die Datei Redirect.php die letztendlich alle Informationen sammelt, das Formular samt den Hidden Fields generiert und zurück liefert. An dieser Stelle kann man nun ansetzen und den discount_amount gar nicht erst ausgeben. Da jedoch auf der Desktop-Variante diese Information kein Problem darstellt, ist es meiner Meinung nach sinnvoll zu differenzieren ob ein Smartphone einkauft oder nicht. Je nach Projekt-Setup kann dies anhand vom Store bzw. StoreView geschehen, oder durch eine direkte Prüfung des Endgeräts.

 

Was ist die Alternative?

Alternativ hierzu kann man auch PayPal Express verwenden, in diesem Fall treten die oben beschriebenen Probleme nicht auf und man hat letztendlich gar keinen Customizing-Aufwand. Nachteilig hierbei ist letztendlich nur, dass der Bezahlprozess anders aufgebaut ist im Vergleich zu PayPal Standard. Das kann, muss aber kein Nachteil sein.

10 Gründe sich für Magento zu entscheiden

Auch wenn, zumindest meiner Meinung nach, die Dominanz von Magento im E-Commerce Umfeld ein wenig nachgelassen hat (es gibt mittlerweile sehr gute Mitbewerber), zählt Magento aktuell zu den stärksten und “besten” Open-Source E-Commerce Lösungen im Internet.

Doch was sind die speziellen Gründe, sich für Magento zu entscheiden? Die Vor- und Nachteile von Magento hängen natürlich  auch immer von den eigenen Anforderungen ab, variieren also von Projekt zu Projekt. Das Unternehmen inchoo hat neulich einen interessanten Blog-Beitrag veröffentlicht, in dem die, ihrer Meinung nach, 10 wichtigsten Entscheidungskriterien für Magento vorgestellt werden:

  1. Suchmaschinenfreundlichkeit: Dank Google Sitemap, individueller Meta Tags und einer guten Linkstruktur unterstützt Magento die Shop-Betreiber in Sachen Suchmaschinenoptimierung.
  2. Internationalisierung: Mehrere Währungen, verschiedene Sprachen – all das ist für Magento kein Problem. Darüber hinaus können ebenfalls unterschiedliche Steuersätze angelegt sowie Länder ausgeschlossen werden.
  3. Features: Magento besitzt von Haus aus einen enormen Funktionsumfang der alle wichtigen Anforderungen an einen Online-Shop abdeckt.
  4. Modulare Architektur: Erweiterungen und Anpassungen lassen sich innerhalb der Software gut realisieren. Es muss nicht die Software direkt abgeändert werden, viel mehr kann stellenweise Funktionalität ergänzt bzw. überschrieben werden.
  5. Magento’s Expert Consulting Group: Magento selbst bietet kostenpflichtige Consulting Services und Trainings, speziell für umfangreiche und komplexe Anforderungen.
  6. Sicherheit: Die Enterprise Edition unterstützt beispielsweise den PCI Data Security Standard, aber auch bei der Community Edition kümmert sich Magento schnell um kritische Sicherheitslücken.
  7. Magento Connect: Am ehesten vergleichbar mit dem App Store von Apple, man findet eine enorme Anzahl an Erweiterungen für Magento und kann diese per Knopfdruck installieren.
  8. Open-Source: Magento ist Open-Source, d.h. man hat den kompletten und uneingeschränkten Zugriff auf den Quellcode.
  9. Web Service API: Magento unterstützt von Haus aus z.B. SOAP  oder XMLRPC.
  10. Magento ist awesome: Diesen Punkt versteht man, sobald man die ersten Erfahrungen mit Magento gesammelt hat.

Insgesamt eine interessante Betrachtungsweise, den original Blogpost findet man übrigens hier. Meiner Meinung nach kann man die Liste problemlos um weitere Punkte ergänzen, im Großen und Ganzen kann man aber mit den aufgeführten Punkten konform gehen ;-)

Magento: Zahlung auf Rechnung

Gerade in Deutschland gehört die Zahlungsart “Rechnung” zu den populärsten Zahlungsmöglichkeiten. Mit Hilfe der neu veröffentlichten Erweiterung “InvoicePayment” von ITABS können Sie nun Ihren Kunden bequem die Zahlungsmöglichkeit Rechnung anbieten.

Viele Magento-Shop-Betreiber benennen unserer Erfahrung nach einfach nur die Zahlungsart “Checkmo / Scheck/Zahlungsanweisung” in “Rechnung” um. Sobald man aber die Zahlung per Rechnung anhand bestimmter Kriterien eingrenzen möchte, ist hier aber erstmal Ende der Fahnenstange.

Da unsere Kunden aber immer häufiger  die Rechnungszahlung anhand bestimmter Kriterien einschränken möchte und die Extension Mxperts_Invoice offiziell nicht mehr kompatibel und vermutlich auch nicht mehr weiterentwickelt wird, haben wir die Extension “InvoicePayment” entwickelt in welcher diverse Validierungsregeln out-of-the-box enthalten sind.

Diese umfassen:

  • - Möglichkeit, die Zahlung per Rechnung anhand einer definierten Kundengruppe einzuschränken
  • - Möglichkeit, die Zahlung per Rechnung einzuschränken, wenn ein Kunde noch keine definierte Anzahl an “kompletten” Bestellungen getätigt hat
  • - Möglichkeit, die Zahlung per Rechnung einzuschränken, wenn die Kundenbestellungen noch keine definierte Bestellsumme erreicht haben
  • - Möglichkeit, die Zahlung per Rechnung einzuschränken, wenn ein Kunde noch Rechnungen mit dem Status “Offen / Ausstehend” hat

Screenshots:

invoice_checkout_1

Checkout

invoice_configuration_1

System Konfiguration

Die Erweiterung kann sowohl über MagentoConnect als auch über GitHub bezogen werden:

Magento Kategorie URLs pro StoreView

Betreibt man innerhalb von Magento mehrere Stores bzw. StoreViews, kann man grundsätzlich fast jede Information auf StoreView Ebene abändern. Legt man beispielsweise Kategorien an, kann man jeder Kategorie auf StoreView Ebene einen anderen Namen oder Beschreibung zuweisen. Das ist sofern auch logisch und notwendig, da man die StoreViews in der Regel für unterschiedliche Sprachen nutzt und dadurch sollte sich auch zwangsläufig der Name und die Beschreibung ändern.

Bildschirmfoto 2013-04-07 um 18.47.12

 

Würde man jetzt, bezogen auf den Screenshot, bei dem Namen hinten den Haken bei “Verwende Standardwert” entfernen, so könnte man innerhalb dieses StoreViews den Wert “Neue Artikel” überschreiben und beispielsweise den Namen “New Products” hinterlegen. So praktisch diese Funktionalität auch ist, bei dem URL Key geht es von Haus aus nicht, dass man pro StoreView einen eigenen Wert führt, weswegen bei der Eingabemaske hinten die Kennzeichnung Global steht.

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Wenn man aber je nach StoreView unterschiedliche URLs bzw. URL Keys benötigt, kann man diese “Funktion” ganz einfach über eine Änderung in der Datenbank freischalten. Hierfür muss man sich mit einem Programm seiner Wahl, z.B. phpMyAdmin oder Sequel Pro, auf die Magento Datenbank verbinden, anschließend die Tabelle eav_attribute öffnen und in der Spalte attribute_code nach url_key suchen. Das passende SQL Statement hierfür lautet SELECT * FROM eav_attribute WHERE attribute_code LIKE ‘%url_key%’; 

Bildschirmfoto 2013-04-07 um 20.06.15Nachdem man das SQL Statement ausgeführt hat, erhält man zwei Einträge. Einmal für Kategorien und einmal für Produkte. An diesem Punkt muss man sich nun die attribute_id des passenden Datensatzes, nämlich der Datensatz der für die Kategorien verantwortlich ist, notieren. In unserem Beispiel handelt es sich um den ersten Datensatz mit der ID 33.

Im nächsten Schritt öffnet man die Tabelle catalog_eav_attribute und sucht hier nach dem Datensatz mit der attribute_id, die wir uns gerade gerade notiert haben. Bei dem Datensatz gibt es nun die Spalte is_global, steht hier der Wert auf 1 handelt es sich um einen globalen Wert, steht der Wert auf 0 handelt es sich um einen StoreView spezifischen Wert. Sprich man muss den Wert einfach auf 0 setzen und schon kann man für jeden StoreView einen eigenen URL Key hinterlegen was vor allem aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung eine enorm interessante Möglichkeit ist.

 

Einheitliche Nummernkreisläufe für Bestellungen, Rechnungen, Lieferscheine und Gutschriften im Magento-Multi-Store Setup

Der äußerst lange Titel bringt das Problem recht gut auf den Punkt. Angenommen man betreibt einen Magento-Shop mit mehreren Stores bzw. StoreViews, dann hat man von Haus aus einen separaten Nummernkreislauf für jeden Store. Bestellt ein Kunde beispielsweise etwas über Store A, so wird die Bestellnummer 10000001 erzeugt. Tätigt ein anderer Kunde innerhalb von Store B eine Bestellung, erhält dieser die Bestellnummer 20000001. Das selbe Spielchen gilt natürlich auch für Rechnungen, Lieferscheine und Gutschriften.

Grundsätzlich ist dieses Verhalten in vielen Fällen gewünscht, speziell um die jeweiliges Stores leichter zu unterscheiden. Wenn man aber einheitliche Nummernkreisläufe haben möchte, kann dies Magento auch leisten. Beim oberen Beispiel würde dies also bedeuten, dass Magento nicht die Bestellnummer 20000001 erzeugt, sondern die Bestellnummer 10000002.

Möchte man diesen Effekt haben, muss man direkt Einträge in der Datenbank ändern, innerhalb des Backends wird man hierfür keine entsprechende Konfigurationsoption finden. Die Änderung über die Datenbank ist aber relativ einfach. Im ersten Schritt muss man sich mit einem beliebigen Programm auf die Datenbank von Magento verbinden z.B. phpMyAdmin oder für die Mac User unter uns Sequel Pro.

Anschließend öffnet man die Tabelle eav_entity_type deren Inhalt wie folgt aussehen sollte

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Innerhalb dieser Tabelle gibt es nun insgesamt 4 Datensätze die in der Spalte increment_per_store eine 1 stehen haben, sprich bei diesen Datentypen wird die Nummer für jeden Store einzeln betrachtet. Es handelt sich dabei um die order (Bestellung), invoice (Rechnung), shipment (Lieferschein) sowie creditmemo (Gutschrift)

Bildschirmfoto 2013-04-07 um 18.14.44Wir können das Verhalten, dass jeder Store seinen eigenen Nummernkreislauf besitzt, unterbinden in dem man bei dem jeweiligen Datensatz den increment_per_store Wert auf 0 setzt (Standardmäßig ist hier eine 1 hinterlegt). Sprich möchte man fortlaufende Bestellnummern haben, aber unterschiedliche Rechnungs-, Lieferschein- und Gutschriftnummernkreise, setzt man nur bei dem Datensatz order den Wert incerement_per_store auf 0.

Hat man diese Einstellung entsprechend vorgenommen, sollte man noch einen Blick in die Tabelle eav_entity_store werfen. Innerhalb dieser Tabelle ist für jeden Store der jeweils Rechnungsnummer, Bestellnummer, Lieferscheinnummer sowie Gutschriftnummer hinterlegt. Magento wird nun, wenn Sie die Änderungen in der Tabelle eav_entity_type durchgeführt haben, neue Einträge in der Tabelle eav_entity_store anlegen, wodurch man zuerst wieder bei einer Nummer wie 1000001 startet, da Magento von einem neuen Nummernkreislauf ausgeht.

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Im oberen Screenshot sieht man die letzten Nummern für Rechnungen, Lieferscheine, Gutschriften und Bestellungen. Jede Nummer ist einem Typ zugewiesen (Rechnung, Bestellung etc.) und einem Store. entity_type_id = 11 bedeutet beispielsweise, dass es sich um eine Bestellung handelt, Store = 2 bezieht sich auf den Store mit der Nummer 2 und die letzte ID = 200007160 bedeutet, dass die nächste Bestellung die Nummer 200007161 bekommen würde. Durch die Vereinheitlichung der Nummernkreisläufe muss man daher an dieser Stelle gegebenenfalls nochmals nachbessern, damit man einen fortlaufenden Nummernkreislauf hat, was gerade bei Rechnungen zu empfehlen wäre.